08.07.2019

Digitale Plattform VR-International informiert

Risiken im Auslandsgeschäft managen

© StockRocket - stock.adobe

Deutschland gehört zu den größten Exportnationen der Welt. Großen Anteil daran haben die vielen mittelständischen Unternehmen. Nach der neuen Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“ der DZ Bank aus dem Frühjahr 2019 sind über 50 Prozent der befragten Mittelständler etwa über Export, Import, Joint Ventures, Auslandsproduktion oder Kooperationen im Ausland aktiv. Das sind allerdings drei Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Die Unternehmen spüren die Abkühlung der Weltwirtschaft. Auslandsgeschäfte sind jedoch auch mit Risiken behaftet. Nach der Studie sieht der deutsche Mittelstand vor allem drei Risiken:

  • Handelskonflikte: Die aktuelle Handelspolitik der USA verunsichert die Märkte. Der Handelsstreit zwischen den USA und China sorgt auch bei den deutschen Unternehmen für Unsicherheit. Auch die Handelskonflikte zwischen den USA und der EU sind noch lange nicht vom Tisch. Die Auswirkungen sind schon spürbar. Die Auftragseingänge aus dem Ausland sind zurückgegangen. Das merken vor allem die vom Export abhängigen Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Großhandel. Der Mittelstand ist hiervon weniger betroffen, da er auch stark im Heimatmarkt tätig ist.
  • Brexit: Das Dauerthema Brexit bereitet dem Mittelstand ebenfalls große Sorgen. 68 Prozent der Mittelständler erwarten für ihr Unternehmen Auswirkungen durch den Brexit. Großbritannien ist mit einem Exportvolumen von 82,1 Mrd. Euro nach den Vereinigten Staaten, Frankreich, China und den Niederlanden der fünftgrößte Handelspartner für die Unternehmen in Deutschland. Da noch immer nicht klar ist, wie der Brexit funktionieren wird, können sich die Unternehmen noch nicht ausreichend auf diese spezielle Situation einstellen.
  • Konkurrenz aus China: Die Globalisierung hat dazu geführt, dass die internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen steigen. Jeder zweite Mittelständler erwartet, dass in den nächsten fünf Jahren weitere Unternehmen in der eigenen Branche von ausländischen Investoren gekauft werden. Das größte Interesse an deutschen Unternehmen wird China zugesprochen. Vor allem die Unternehmen in der Metall- und Automobilindustrie und im Maschinenbau befürchten eine zunehmende Konkurrenz aus China.   

Europa wichtigster Markt

Trotz dieser Konflikte möchte der Großteil der mittelständischen Unternehmen weiterhin im Ausland engagiert bleiben. Für den deutschen Mittelstand ist der EU-Markt dabei die wichtigste Zielregion. Die gemeinsame Währung und die räumliche Nähe erleichtern die Geschäftsbeziehungen zu Kunden. USA und Kanada haben dagegen in den vergangenen Jahren für den Mittelstand an Bedeutung verloren.   

Lösung: VR International

Mit der neuen digitalen Plattform VR International (https://www.volksbank-muenster.de/firmenkunden/Auslandsgeschaeft/vr-international.html) möchte die Vereinigte Volksbank Münster eG Unternehmen bei ihren Auslandsgeschäften unterstützen. Über die Plattform erhalten Sie aktuelle Länder- und Reiseinformationen, Einschätzungen zu Länderrisiken, Hinweise zu Liefer- und Zahlungsbedingungen inklusive Garantien und zu Absicherungsmöglichkeiten von Exporten und Importen.

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie Geschäfte und Investitionen im Ausland tätigen möchten. Unsere Finanzierungsexperten beraten Sie gerne, auch unter Heranziehung unserer spezialisierten Verbundpartner.

Vereinigte Volksbank Münster eG

Jürgen Gemke
Bereichsleiter Firmenkunden, Mittelstand und Spezialimmobilien
Neubrückenstraße 66
48143 Münster

Fon: (02 51) 500 500
Fax: (02 51) 50 05-60 06

Drucken