06.12.2019

Der richtige Mix entscheidet

Smarte Bezahlverfahren im Online-Handel

© Antonioguillem - stock.adobe

Der Online-Handel wächst rasant. Für dieses Jahr rechnet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) mit zweistelligen Zuwachsraten und einem Gesamtumsatz von mehr als 70 Milliarden Euro. Inzwischen entfällt jeder achte Euro im Einzelhandel auf Online-Einkäufe. Damit gewinnen Online-Bezahldienste weiter an Bedeutung. Online-Shops integrieren im Schnitt vier bis fünf Bezahlverfahren. Und das aus gutem Grund. Findet Ihr Kunde darin nicht seine bevorzugte Zahlungsmethode, bricht er den Online-Kauf ab, was bei jedem siebten Bestellvorgang geschieht, und Sie verlieren Umsatz.

Beliebte Zahlungsmethoden

Das Angebot an Zahlungsmethoden ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Dennoch bevorzugen 41 Prozent der Verbraucher beim E-Commerce den Kauf auf Rechnung, so das Ergebnis einer Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts ECC. Das heißt, sie bezahlen erst nach Erhalt der Ware. Beliebt ist auch die Überweisung, die als Sofortüberweisung in vielen Online-Shops integriert ist. Etwa jeder fünfte Käufer möchte seine Online-Einkäufe per Lastschrift bezahlen und erlaubt dem Händler, den Kaufpreis vom Konto abzubuchen.

Wer trägt das Risiko?

Die Akzeptanz Ihrer Kunden für bestimmte Bezahlverfahren ist ein Aspekt, den Sie als Händler/in in Ihrem Online-Shop berücksichtigen müssen. Es geht aber auch um Kosten und Risiken. Vor allem die so beliebten Zahlungsmethoden wie Kauf auf Rechnung und Lastschrift bergen für Sie das Risiko, dass das Konto nicht gedeckt ist und Sie Ihr Geld nicht erhalten. Die für Sie sicheren Bezahlverfahren wie Vorkasse und Nachnahme sind bei vielen Kunden unbeliebt.       

Sichere Bezahlverfahren

Um beiden Seiten gerecht zu werden, ist es wichtig, im E-Commerce einen Mix aus gängigen Bezahlverfahren anzubieten. Dabei müssen die Wünsche der Konsumenten nach Sicherheit, Käufer- und Datenschutz ebenso berücksichtigt werden wie Ihre Forderungen als Händler nach sicherer Bezahlung.

Neben den Kosten ist entscheidend, wann Ihnen der Kaufbetrag zur Verfügung steht

Die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten unterscheiden sich einerseits über den Preis für die Abwicklung der Zahlungen. Die Gesamtkosten inklusive manueller Nachbearbeitungen liegen laut einer Studie von ibi research zwischen knapp 2 und etwa 8 % vom jeweiligen Kaufbetrag. Bis zum endgültigen Zahlungseingang liegen die verschiedenen Zahlverfahren im Durchschnitt um 10 Tage auseinander. Es lohnt sich auch ein Blick in die Details.

Kompakte All-in-one-Lösungen

Mit kompakten All-in-one-Lösungen können Online-Händler alle gängigen und sicheren Bezahlverfahren auf einen Schlag anbieten, wie z. B.:

  • Kreditkarten als häufigstes Zahlungsmittel im Online-Handel,
  • paydirekt mit direkter Zahlungsgarantie für Händler und hoher Sicherheit für Ihre Kunden, 
  • SEPA-Lastschrift, das EU-weite und gängige Lastschriftverfahren,
  • Giropay und payDirekt mit Direktzugang zum Online-Banking der eigenen Bank,
  • SOFORT Überweisung in Echtzeit,
  • PayPal, das weltweit beliebte digitale Bezahlverfahren und
  • Ratenkauf für mehr Umsatz im Online-Shop.

Die kompakten Payment-Lösungen lassen sich durch vorkonfigurierte Schnittstellen einfach in gängige Shopsysteme integrieren. Sie ersparen sich dadurch die Programmierung eines eigenen Onlineshop-Moduls und bekommen einen schnellen Einstieg in den E-Commerce. Unsere Firmenkundenberater stehen Ihnen jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung und informieren Sie über die verschiedenen Bezahlsysteme. 

Vereinigte Volksbank Münster eG

Jürgen Gemke
Bereichsleiter Firmenkunden, Mittelstand und Spezialimmobilien
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Fon: (02 51) 500 500
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