04.02.2019

Testament und Vorsorgevollmacht

Notfallvorsorge

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Der Tod oder Krankheiten kommen leider manchmal unverhofft und führen gerade in jungen Jahren zu großen Problemen, wenn keine Vorsorge für den Notfall getroffen wurde. Daher sollten auch junge Unternehmer/innen, für die der Ruhestand noch in ferner Zukunft liegt, die nachfolgenden wichtigen Hinweise berücksichtigen und sich mit den folgenden Fragen beschäftigen.

Welche Konsequenzen hätte ein längerer Ausfall meiner Person für das Unternehmen und den Betriebsablauf? Welche Konsequenzen hätte mein plötzlicher Tod durch Unfall oder Krankheit für den Fortbestand des Unternehmens?

  • Wäre meine Familie ausreichend finanziell abgesichert?
  • Entspricht die gesetzliche Erbfolge meinen Vorstellungen?
  • Habe ich ein Testament oder Erbvertrag errichtet?
  • Wer vertritt die Interessen meiner evtl. noch minderjährigen Kinder?
  • Sind die für den Todesfall vorgesehenen Regelungen im privaten sowie im unternehmerischen Bereich eindeutig und vermeiden sie Streitigkeiten?
  • Wurden die steuerlichen Auswirkungen eines plötzlichen Todes bzw. der vorgesehenen erbrechtlichen Verfügungen geprüft?
  • Habe ich organisatorische Vorkehrungen (inkl. Vollmachten) im Unternehmen für den Vertretungsfall getroffen?
  • Habe ich bereits eine Regelung oder zumindest eine konkrete Vorstellung für eine dauerhafte Nachfolge?
  • Wissen die mir nahestehenden Personen, was bei einem schweren Unfall oder gar im Todesfall zu tun ist?

Lassen Sie sich von einem im Erbrecht erfahrenen Notar beraten. Ein klar formuliertes Testament und eine Vorsorgevollmacht sind vor allem für Unternehmer/innen notwendig und stellen sicher, dass das die Geschäfte im Notfall weiterlaufen.  

Text: Dr. Beckervordersandfort

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